Eine vertraute Marke in Bewegung bringen.

Logo Design
Visual Branding
Lena Keck
Visual Designer
Michaela Pleiner
Account Manager
A-NULL hatte seine Marke strategisch neu ausgerichtet: weg vom reinen Softwarehaus, hin zum Partner für Wissen, Beratung und digitale Prozesse in der Baubranche. Unsere Aufgabe: diesen Wandel sichtbar machen, ohne alles über Bord zu werfen. Deshalb haben wir nicht bei null angefangen, sondern bei der Null.
Wie verändert man eine Marke, die nicht neu anfangen darf?
A-NULL brauchte keinen radikalen Neustart. Dafür war die Marke zu bekannt und zu eng mit ihren Kund*innen verbunden. Gleichzeitig passte ihr bestehender Auftritt nicht mehr zum neuen Selbstverständnis: weniger Software im Vordergrund, mehr Mensch, Architektur und Anwendung im Alltag. Das neue Branding musste also beides schaffen: vertraut bleiben und trotzdem spürbar nach vorne gehen.

Die Null wird zum Prinzip.
Der zentrale Gedanke entstand aus dem bestehenden Markenzeichen: A-NULL bleibt A-NULL. Aber die Form kommt in Bewegung. Wir erklärten die um 90° gekippte Null zum wiederkehrenden Prinzip des neuen Auftritts. Sie steht für Perspektivwechsel, Dynamik und Offenheit – und funktioniert zugleich als starkes visuelles Element, das sich durch Logo, Formen, Icons und Anwendungen zieht. Auch die Bildwelt folgt diesem Gedanken: weniger Softwareoberflächen, mehr Menschen, Räume und das, worum es bei A-NULL am Ende geht – Bauen und Architektur.

Null verändert, viel bewegt.
Die gekippte Null machten wir zum visuellen System für die gesamte Marke. Wir entwickelten das Logo weiter und übertrugen das Prinzip auf Submarken und Formate, Farbwelt, Typografie, Bildsprache und Icons. Dazu kamen erste Anwendungen für Print, Messe und digitale Touchpoints sowie ein digitales Brand Book. So wirkt A-NULL heute vertraut und neu zugleich. Klarer und beweglicher.

